Endlich Urlaub, die erste Woche in diesem Jahr. Wie immer hab ich mir viel vorgenommen und bin am Ende Woche froh wenn ich wenigstens die Hälfte davon geschafft hab
Auf dem Weg zum 200. Geocache hab ich den Blog etwas vernachlässigt, das soll sich dieses Woche wieder ändern. Auf meiner to-do-Liste standen unter Anderem auch ein paar Ebay-Auktionen die ich schon seit einiger Zeit vor mir hergeschoben hab. Einer der Artikel ist mein altes Bianchi Hardtail-Mountainbike. Sollte sich bei Ebay keiner für das Gute Stück interessieren, landet es im Dreck und nimmt am Gewinnspiel von blog-tomsbikecorner.de teil (Ein Tipp von von fahrradreparatur.net als Antwort auf meinen Artikel zur Abwrackprämie für Fahrräder)

photo credit: richardmasoner
Eigentlich halte ich die Abwarackprämie für das falsche Mittel der gegenwärtigen Krise im Automobilbereich zu begegnen. Mit vollen Händen wird gerade – nicht vorhandenes – Geld verteilt um die Automobilhersteller zu unterstützen. Dabei spielt es keine Rolle wo die Autos produziert werden oder wieviel CO2 sie ausstoßen (Die geforderte Euro4-Norm erfüllt mittlerweile jeder). Der größte Teil der Abwrackprämiennutzer wird sich warscheinlich einen Kleinwagen kaufen, von denen meines Wissens nach immerhin 1 Modell (!) in Deutschland produziert wird: Der Opel Corsa. Die großen deutschen Automobilhersteller wie BMW, Porsche, Daimler und Co sprechen andere Zielgruppen an und produzieren Modelle bei denen es, so hart es klingt, nicht um 2500€ mehr oder weniger geht.
In den Medien spricht man seit Beginn des Jahres immer wieder von der Umweltprämie wenn eigentlich die Abwarackprämie gemeint ist. Paradox, denn Menschen, die sich bisher um eine umweltbewusste Lebensweise bemüht haben und z.B. mit Bus und Bahn oder mit dem eigenen Fahrrad unterwegs waren, profitieren in keinster Weise von der staatlichen Prämie. Das soll sich nun ändern. der Verkehrsclub Deutschland ruft mit seiner Aktion “Neue Räder braucht das Land” dazu auf auch einen Antrag auf Abwrackprämie für das eigene Fahrrad zu stellen. Wie die taz in der heutigen Ausgabe berichtet, droht nun die Bafa mit rechtlichen Schritten gegen den VCD, da die vielen Falschanträge den ordnungsgemäßen Ablauf erheblich stören würden.