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Eigentlich halte ich die Abwarackprämie für das falsche Mittel der gegenwärtigen Krise im Automobilbereich zu begegnen. Mit vollen Händen wird gerade – nicht vorhandenes – Geld verteilt um die Automobilhersteller zu unterstützen. Dabei spielt es keine Rolle wo die Autos produziert werden oder wieviel CO2 sie ausstoßen (Die geforderte Euro4-Norm erfüllt mittlerweile jeder). Der größte Teil der Abwrackprämiennutzer wird sich warscheinlich einen Kleinwagen kaufen, von denen meines Wissens nach immerhin 1 Modell (!) in Deutschland produziert wird: Der Opel Corsa. Die großen deutschen Automobilhersteller wie BMW, Porsche, Daimler und Co sprechen andere Zielgruppen an und produzieren Modelle bei denen es, so hart es klingt, nicht um 2500€ mehr oder weniger geht.
In den Medien spricht man seit Beginn des Jahres immer wieder von der Umweltprämie wenn eigentlich die Abwarackprämie gemeint ist. Paradox, denn Menschen, die sich bisher um eine umweltbewusste Lebensweise bemüht haben und z.B. mit Bus und Bahn oder mit dem eigenen Fahrrad unterwegs waren, profitieren in keinster Weise von der staatlichen Prämie. Das soll sich nun ändern. der Verkehrsclub Deutschland ruft mit seiner Aktion “Neue Räder braucht das Land” dazu auf auch einen Antrag auf Abwrackprämie für das eigene Fahrrad zu stellen. Wie die taz in der heutigen Ausgabe berichtet, droht nun die Bafa mit rechtlichen Schritten gegen den VCD, da die vielen Falschanträge den ordnungsgemäßen Ablauf erheblich stören würden.

Intro.de verschenkt zum 8. mal die Lieblingslieder. Mit dabei sind diesmal z.B. Olli Schulz, Urlaub in Polen und The Bishops. Anmelden, Gutschein-Code zusenden lassen und via iTunes einlösen.
Link: intro.de/lieblingslieder
Gestern musste ich mal wieder tanken. Eigentlich nichts Besonderes, allerdings war tanken (für mich) noch nie so günstig. Knapp 97 Cent für einen Liter Diesel sind aber auch erschreckend wenn man sich mal vor Augen führt warum der Kraftstoff momentan so günstig ist.
Dadurch, dass ich bisher alle Tankstopps dokumentiert habe, lassen sich jetzt schöne Diagramme erstellen
Die EU-Kommission hat Hamburg zur grünsten Stadt Europas gekührt und die Hansestadt damit für ihre Bemühungen in Sachen Umweltschutz belohnt. Offiziel darf die Stadt den Titel allerdings erst ab 2011 tragen, für das Jahr 2010 ging der Titel an Stockholm. (Quelle: sueddeutsche.de ) Besonders hervorgehoben wurden die gute Luftqualität und die vielen Grünflächen Hamburgs. Wie sich die Luftqualität in Hinsicht auf den geplanten Neubau des Kohlekraftwerks am Standort Moorburg entwickelt, bleibt fraglich.
Einen anderen Rekord, über den ich bereits vor einiger Zeit gestolpert bin, findet man in Berlin. Wo anderen Ortes die Straßenbeleuchtung mit LED-Technologie realisiert wird, verbrennt Berlin noch Gas. Bundesweit finden sich in Berlin die meisten Gaslampen im öffentlichen Raum. 2006 waren es noch mehr als 44.000 Lampen, die mehr warm als hell machen
Sehr kurios: Auf der Internetseite in-berlin-brandenburg.com schmückt sich die Gaslaternen-Stadt Berlin ebenfalls mit dem Titel “grünste Stadt Europas”.
Nichts ahnend hab ich mir gestern Abend die Verleihung des wichtigsten deutschen Musikpreises, des Echos, angesehen. Der erste Schock: Oliver Pocher und Barbara Schöneberger führen durch den Abend (interessant, denn beide haben es scheinbar durch Harald Schmidt ins öffentlich-rechtliche Fernsehen geschafft). Das Highlight der ersten halben Stunde: Frau Schöneberger stellt fest, dass ihr lila Kleid sehr gut mit dem lila Hallenboden “korrespondiert”. (Achtung Haushaltstipp: Sollte ihre Kleidung mit dem Boden korrespondieren, müsste beides mal wieder gereinigt werden
)
Peinlich war der Auftritt von Mr. Fonic Bruce Darnell, der den Echo in der Kategorie Volksmusik/Schlager an Helene Fischer übergab und ihr dabei die Schuhe küsste. Für was die Frau dann direkt im Anschluss den zweiten Echo bekommen hat, habe ich leider nicht verstanden. Insgesamt war die Veranstaltung doch ganz unterhaltsam, nicht zuletzt durch den Auftritt von Depeche Mode und der Weltpremiere ihres Titels “Wrong”. Das Web 2.0 war übrigens auch da, vertreten durch Mrs. Ehrensenf Katrin Bauerfeind