Im Zusammenhang mit den Anschlägen auf Bundeswehrsoldaten in Kundus und dem Tod einer der Soldaten, wurde in den Medien immerwieder davon gesprochen, dass der Leichnam “übergeführt” wurde. Klingt komisch, ist aber richtig. Das Zwiebelfisch-Abc bestätigt das, für mich bis dahin unbekannte, Wortkonstrukt. Wieder was gelernt …
Ich welche Richtung wird eigentlich die Uhr umgestellt? Wer Probleme hat sich das zu merken, dem kann evtl. folgende Eselsbrücke helfen. Im englischen heißt es: spring forward, fall back. Spring forward bedeutet “nach vorne springen”, “spring” ist allerdings gleichzeitig das Wort für Frühling und “fall” das englische Wort für Herbst. Im Frühling eine Stunde vor, im Herbst eine Stunde zurück. Eigentlich ganz einfach
Im Jahr 2007 rief der WWF erstmals zum gemeinsamen Licht-Abschalten auf. Was ursprünglich für Australien gedacht war, rief weltweites Medieninteresse hervor und fand viele Nacharmer. Dunkel wurde es z.B. in Lodon (21. Juni 2007 21-22 Uhr), New York und Las Vegas. In Deutschland war es dann am am 08.12 so weit. Heute, am 28.03.09, soll es nun wieder dunkel werden. Ziel der Aktion ist es ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen. Natürlich hat die Aktion einen rein symbolischen Wert, weshalb sie u.a. von der taz, attac und Robin Wood bereits 2007 kritisiert wurde. Der von Experten erwartete Weltuntergang Stromausfall, aufgrund der großen Lastschwankungen im Netz, blieb damals übrigens aus

Grafik von: mediengestalter.cc
Die ganze letzte Woche hatte ich relativ wenig Zeit andere Blogs zu lesen, weshalb ich erst heute auf den Artikel von Andi (dem Menschen hinter mediengestalter.cc) gestoßen bin. Er kritisiert die allgemein bekannte Model-Casting-Show von Pro7 und fragt nach den Auswikungen auf die Zielgruppe (jungen) Zuschauer. Da ich das Konzept, bzw. die vermittelten Werte der Show für mehr als fragwürdig halte und der Unterhaltungswert, in meinen Augen, gegen null tendiert, möchte ich an dieser Stelle mal auf den oben genannten Artikel und die liebevoll erstelle Grafik verweisen

photo credit: Awaya-Legends
Es gibt einen Grund zu feiern! Das Bundesverfassungsgericht urteilte heute über den Einsatz von rechnergesteuerten Wahlgeräten, so genannten Wahlcomputern, bei den Bundestagswahlen 2005 und befand diesen für verfassungswidrig (Pressemitteilung) . Die Begründung: Die Öffentlichkeit hat keine Möglichkeit die Stimmen bzw. deren Auszählung zu überprüfen. Bei der Wahl mit Stimmzetteln kann man nachzählen um das Ergebnis zu überprüfen, bei den eingesetzten Wahlcomputern könnte eine Manipulation, wenn überhaupt, nur schwer nachgewiesen werden. Wie einfach die Manipulation eines solchen Wahlcomputers wirklich ist, zeigte der CCC bereits im Jahr 2007 (Video: Manipulation eines Wahlcomputers der Firma Nedap)
Es gibt Dinge, die sollte man einfach so lassen wie sie sind. Wahlen mit Zettel und Stift zum Beispiel